
Vikingur Ólafsson und Olafur Eliasson haben in der Nähe von Luzern gemeinsam ein Konzert der Goldbergvariationen gestaltet. Life zum Klavier fuhr Eliasson seine Projektionen, die von außen auf einen durchscheinenden Marmorkubus, in dem die Veranstaltung stattfand, gerichtet waren. Natürlich ist eine solche gigantische Präsentation in ihrer Geschlossenheit überwältigend. Es fühlt sich seltsam an, dass „meine“ Musik der letzten Jahrzehnte in dieser Weise bebildert wurde.

Und mein Zeichnungsvorhaben dazu ist klein. Allerdings gibt es schon viele Buchmalereien, die sich damit befassten, die das vorbereiteten. Mir gehen nun erneut die Strukturen der einzelnen Stücke durch den Kopf, die ich jeweilig mit einer Linie einfangen will, ähnlich wie bei den Linien und deren Verdichtungen zum Tanzthema und zum Meenakshi-Schrein.

Die Eckverbindungen der Gitterobjekte begann ich mit Pappmaché zu verkleiden. Das sind kleine Skulpturen aus denen die Stäbe wachsen. Gut wäre es, die alten Drucke der Buchmalereien, die die Dreieckfelder ausfüllten, wieder mit zu verarbeiten. Es werden dreidimensionale Collagen, in denen auch Fragmente des Tanzreliefs eine Rolle spielen können. Die Farbigkeit wird auf der weißen Grundierung durch Graphit, Schellack und Tusche begrenzt.









































































































































































































































































































