
Während die Jungs gestern Nachmittag wieder im Atelier arbeiteten, sie wissen, was sie tun sollen, haben die Arbeitsschritte parat und brauchen nicht mehr so viel Unterstützung von mir, konnte ich mein eigenes Projekt fortführen. Der erste Abguss des ersten Reliefs war gestern, weil er nicht trocken genug war, noch nicht aus seiner Form zu lösen. Die zweite Form ist auch schon mit Pappmaché gefüllt, und die Vorzeichnung des dritten Reliefs auf der Grundplatte, ist schon fast fertig. Das alles befindet sich im Fluss.

Die Versammlung in der ersten Morgenmalerei kommt, trotz ihrer Vielfarbigkeit, etwas gleichförmig daher. Die feinen Strukturen, die sich über das ganze Format ziehen, wollten nicht durch grobe Linienbündel abgedeckt werden. Im nächsten Schritt sollten die Verdichtungen der Stein – Handkanten – Farb – Abdrücke ihre Durchlässigkeit beibehalten und dennoch kräftige Akzente setzen.

Krishnababy, so nenne ich einen meiner Schüler, der in der Nähe des Meenakshi – Tempels in Bangalore aufgewachsen ist, zeigte ich die Linie die dort entstanden ist und die folgende Verdichtung auf Rolle 12. Er erkannte die Zeitstauchung im dichten Geflecht, als sähe man die Eindrücke aus vielen Stunden in einer Zehntelsekunde. Und dann erzählte ich den Schülern vom Zusammenhang von Zeichnung und Forschung.









































































































































































































































































































