
Gestern ist die Meenakshi Sequenz fertig geworden. Die letzten Linien zeichneten sich im Hochgefühl, wie von selbst. 2 Fotografien der Arbeit schickte ich Anne, die mit dem Vorschlag, die Linie zu vertonen, darauf reagierte. Eine Übersetzung in Tonspuren, wäre ganz in meinem Sinne.

Nun liegen aber die Vorzeichnungen für das Tanzrelief auf dem Arbeitstisch. So entwickelt sich die Arbeit schon beim Anschauen weiter. Die Liniengeflechte sind etwas lichter und stammen aus der 2. Phase der Verdichtungen. Der Anteil von Figurenfragmenten ist hoch und verweist noch auf den Ursprung der zusammengerollten und geschichteten Linie.

Und gleich schiebt sich die Vorschau auf die Bemalung in den Vordergrund. Dabei spielt die Konsistenz des Untergrundes eine entscheidende Rolle. Nahe liegend wäre die Verwendung der Maltechnik der Buchmalereien. Aber das stellte sich schon öfter als schwer realisierbar heraus. Es bleibt nichts, als gründlich zu experimentieren.
