
Die Tanzlinie bekommt neue Räume. Ein weiteres Gitterobjekt ist auf zwei aneinander liegenden Dreiecken mit einer durchgehenden Struktur des Tanzreliefs belegt. Es stellt sich ein Produktionsprozess ein, der ein Objekt nach dem anderen mit neuen Kompostionsstrategien entstehen lässt.

Neu ist die Frage nach der unterzubringenden Menge des entstehenden Materials. Ihr folgt der Gedanke nach stärkerer Konzentration in weniger seriell ausufernden Reihen und mehr Fokus auf einzelne allein stehende Arbeiten. Das liegt mir nicht so nahe. Meine Arbeitsweise strebt eher nach Aneinanderreihungen ähnlicher Fragestellungen. In den Tagebüchern kann ich mir das leisten. Die benötigen wenig Platz für hunderte Entwicklungen ähnlicher Kompositionen.

Eine Gruppe junger Menschen besuchte mich gestern, ausgerüstet mit Kameras zur Erkundung neuer Perspektiven. Ich erzählte ihnen von Raum, Tanz und davon, wie sich das in den Objekten widerspiegelt. Dann erzählte ich die Geschichte der Väterportraits.
