Wenig spektakulär

Vom Balkon in der ersten Etage geht der Blick auf die wenig belebte Frankenallee mit ihrem Freitagsmarkt. Kunden bleiben aus, die sonst zwischen Spielplatz und dem Weinstand von Rollanderhof mit Gläsern am Zaun stehen. Sie sind an den Meeresstränden oder Bergregionen. Auf meinem Weg ins Atelier will ich etwas kaufen, ein paar Beeren vielleicht und ein Stück Kuchen.

Die, hinter dem Schatten spendenden Gärtchen, wenig spektakulär fließende Arbeit benötig einen Impuls, der eine Veränderung hervorruft. Ob das mit dem Modellieren des nächsten Reliefs gelingt, ist nicht klar. Aber wenn das letzte, das fünfte fertig ist, wird die Objektarbeit endlich zur Gesamtidee des Frieses beitragen. Alles, was jetzt geschieht, ist noch Experiment.

Und mir kommt in den Sinn, die Buchmalereien in einer leichten Weise von den Buchseiten in die Freiheit zu entlassen. Ich könnte mit kleinen Aquarellblättern beginnen, die man leicht in Schubladen verstauen kann. Das kann sich dann langsam weiterentwickeln, ohne dass ich an eine Weiterverarbeitung denken sollte.