
Das Material, das im Atelier herumliegt besteht beispielsweise aus Resten von Pappmacheabformungen, aus alten Dreiecksgitterkonstruktionen und aus Naturmaterial, wie die geflochtenen Ringe der Weidenverzweigungen. Die bilden, wenn sie lasierend weiß grundiert sind, eine stilisierte Vorgabe für neue Konstruktionselemente, die aber ihre eigene Oberflächenstruktur nicht ganz verloren hat.

Die löchrigen Pappmachefragmente sind instabil und werden durch die weißen Grundierungsschichten stabilisiert. Dann bilden sie Gründe für Tuschzeichnungen im fließenden Zusammenspiel mit Schellackspuren. Ein Fundus an Elementen, die in die Konstruktionen eingesetzt werden können, entsteht auf diese Weise, langsam wachsend.

Keine Verbindung besteht derzeit von dort aus zu den Buchmalereien. Sie haben gerade eine Suchbewegung hinter sich, sind sozusagen mit sich selbst beschäftigt. Langsam finden sie wieder in die Nähe ihrer alten Gestalt, die zuvor vertieft wurde. Mal sehen was bleibt, was wird.
