
Die Langsamkeit des gestrigen Vormittags setzte sich bis in den Abend fort. Alte Gitterkonstruktionen veränderte ich durch die Verkürzung mancher Stäbe zwischen den Verbindungsknoten. Diese begann ich wieder mit Pappmachè zu stabilisieren und umzuformen, dass sie auch zu Figuren wachsen können.

Manche der Dreiecke, in denen sich Drucke von Buchmalereien auf Transparentpapier befanden, lege ich so auf die Formen der Tanzreliefs, dass ich sie mit Pappmachédreiecken ausfüllen kann. So wandern Fragmente des Liniengeflechts in die Objekte.

Beim Zurückblättern im Tagebuch stoße ich wieder auf das Vorhaben einer Retrospektivarbeit. Vielleicht werde ich im August mit den Tanzreliefs fertig und kann dann im Herbst mit diesem Projekt beginnen. Ich stelle mir vor, von den Bühnenzeichnungen einige in die Transparentpapierrolle einzufügen und andererseits, parallel dazu, angesammeltes Material zu reduzieren.
