
Gestern las ich in einem Tagebuch die Beschreibung eines Traumes vom 28.5. 1979. Darin holte ich meinen Cousin Harald von einem Flughafen mitten im Wald ab. Über uns braute sich dann ein Tornado zusammen, worauf wir uns flach auf eine Wiese legten… – Am Abend rief mich meine Tochter an und berichtete mir von seinem Tod vorgestern.

In der Pizzeria um die Ecke trafen wir gestern Franz Konter. Nach Jahren mit Sepiazeichnungen ist er nun wieder zur Farbe zurückgekehrt. Ich muss ihn mal wieder in deinem Atelier besuchen und schauen, was er da macht!

In meinem Atelier schaue ich auf Rolle 12 und sammle dabei Kräfte für das Weitermachen. Die Dichte der Zeichnungsgesträuche spiegelt mein Gefühl, das sich bei den Nachrichten über die Proteste im Iran einstellt, wieder. Das liegt auch daran, dass ich mit Reyhane gesprochen habe und mir nun ihre Betroffenheit vorstellen kann. Ob man gleich dazu etwas gemeinsam erarbeiten kann, sei dahingestellt. Aber es gibt das Gespräch darüber.
