
Wie es für diese Woche auf dem Plan stand, begann gestern das Modellieren des Tanzreliefs. Der Wunsch, damit zu beginnen, war so stark, dass mir erst später auffiel, dass die Vorzeichnung noch nicht fertig war. Der Ton, der noch etwas zu weich war, bekam auf einer Gipsplatte, die ihm das überflüssige Wasser entzog, die richtige Konsistenz, und in der warmen Hand wurde er gut modellierbar.

Jemand der sich mit der Belebung des Gustavsburgplatzes beschäftigt, besuchte gestern das Atelier, um etwas über meine Vorhaben dort zu erfahren. Immer noch ist die Eiche Ziel meiner täglich vier Unterbrechungen des Arbeitsweges. Unser Zwiegespräch entwickelt sich in den Raum des Platzes. Die Muscheln werden zu Wanderungsspuren, die an die Vaganten erinnern.

Der Tag begann ganz ruhig. Mich zog es nicht gleich nach draußen in den herannahenden „Märzwinter“. Die Buchmalereien geschahen eher vorsichtig. Mit einem weiteren Kaffee konnte ich mir dann beim Schreiben zuschauen, die Linien verfolgen, die entstanden.
