
Auf meinem Korbstuhl im Gärtchen stand das Ölbild einer Winterlandschaft. Kahle Bäume, eine Hochgebirgskette hinter verschneiten Hügeln. Das ist ein Geschenk vom Jano für Papi, so nennt er mich. Ich traf ihn auf der Frankenallee auf seinem Fahrrad. Immer reicht er mir seine etwas versehrte rechte Hand.

Die Trümmer meiner Muschelketten liegen auf einem meiner Tische. Dort wird das Material etwas gesäubert und neu geordnet. Dann entstehen neue Ketten. Zwei von ihnen hängte ich schon wieder an die Eiche auf dem Gustavsburgplatz. Aber ich frage mich, ob das richtig ist.

Mit dem Modellieren habe ich gestern begonnen. Damit kehrt Ruhe ein. Die Aggressivität, die von außen an mich herantritt, verliert an Wirkung. Die Konzentration beruhigt die Situation und schafft Abstand zu den Geschehnissen. Auch die Buchmalereien dämpfen den Lärm im Kopf. Manchmal hilft auch ein kühles Glas klares Wasser.
