
Ein Gastspiel mit dem Titel „Tanzende Idioten“ sahen wir auf der großen Bühne des Schauspiels Frankfurt. Eine Rolle war die eines Katers, die sehr realistisch ausgefüllt wurde. Weil ich Katzen aus eigener Beobachtung ganz gut kenne, konnte ich das genaue Spiel des Darstellers, das aus langen Studien der Tiere herrühren muss, sehr genießen.

Mich erinnert das an eine Begegnung mit dem Kätzchen auf dem Köllhof, während ich auf der Wiese liegend, etwas am rechten vorderen Radkasten des Autos reparierte. Plötzlich spürte ich in meinem Rücken das kleine lebendige Wesen, das sich an mich kuschelnd im Gras räkelte. Während der konzentrierten Arbeit, war es nicht möglich, auf den Annäherungsversuch zu reagieren. Und bald war es mit seinem schwarzen Fell und den weißen Pfoten wieder davongelaufen.

Kühlere Luft hat in der Nacht lindernde Gewitter entstehen lassen. Das Wässern der Tevesgärten bei 37 Grad Lufttemperatur und das anschließende Zusammenrollen des 50 m langen Gartenschlauchs mit meinem Armen und ganzem Körpereinsatz, war in diesen Tagen eine Übung in Demut. Nun liegt das dreitägige Teveswestfest vor uns, was die Arbeit unterbricht.
