
Im Treppenhaus lächelte mich ein Neugeborenes aus der Nachbarschaft an. Das macht gute Laune, wie die Farben der Buchmalereien, deren Kraft die Stimmung aufhellt, was wieder in die Farbauswahl fließt. Ein sich verstärkenden System. Das kann sich auch beim Zeichnen oder beim Bau der Objekte ereignen.

Das Modellierpensum, das ich mir für gestern vorgenommen hatte, erreichte ich gegen 17.20 Uhr. Dann habe ich aufgehört, denn in der kommenden Woche habe ich noch genügend Zeit, den „Kopf“ der Figuration fertig zu stellen. Und wenn diese Form dann gegossen ist, ist das Material für die folgenden Projekte geschaffen. Diese Anstrengungen erschöpfen mich, schaffen aber auch Glück.

Mit dem Startorante kam ich überein, dass ich die Essigbäume, die in diesem Sommer an ihrer Mauer gewachsen sind, fällen werde. Das will ich heute am späteren Nachmittag machen. Ein wenig Gartenarbeit und keine künstlerischen Anstrengungen mehr an diesem Tag.
