
Nun sind die Dreiecksgitterobjekte an ihrem Ort, an einer weißen Wand in Barbaras Arbeitszimmer. Ich habe sie gestern dort hin transportiert. Sie machen sich fast zu gut an dieser Stelle, sind fast zu schön und ungebrochen komponiert. Vielleicht sollte ich das Thema Schönheit ernsthafter bearbeiten. Wir tranken ein Glas Wein auf der Terrasse, während ich mich lobte.

Zuvor holte ich eines der sechzehn Reliefteile des Väterportraits aus dem Museum für Angewandte Kunst. Am Morgen brachten wir Mechthild zum Bahnhof, damit sie ihre Reise fortsetzen konnte, und am Nachmittag telefonierte ich mit Anne am Mainufer, erzählte ihr von den Gesprächen mit meiner Mutter, mit der man ganz gut in ihrem Langzeitgedächtnis stöbern kann. Wir redeten noch über unsere Arbeit und darüber für wen wir sie machen.

Gleichzeitig tauchte Joana, die viele Jahre in meinem Atelier gearbeitet hat, in meinem Gesichtsfeld auf, erkannte mich aber nicht gleich, sah mich einfach nicht. Wir haben uns die ganze Zeit, vielleicht etwa 8 Jahre, nie getroffen. Jetzt umarmten wir uns herzlich ob der Freude des Wiedersehens.









































































































































































































































































































