Aufwärtsspirale

Direkt auf das Papier des Tagebuches, auf dem die Morgenmalereien entstehen, strahlt eine sehr starke Lampe. Wenn dieses Licht zusammen mit den Farbflächen und Strukturen hinter meine Augen tritt, verstärkt das meine Freude an dieser Arbeit. So beginnt am Anfang des Tages eine Aufwärtsspirale zwischen Licht, Farben und Körper.

Und mir fällt auf, dass die Buchmalereien gar keine Rolle mehr in den Gestaltungen auf der Transparentpapierrolle spielen. Ich bin mir aber sicher, dass sich das mit einer Pause in der Bearbeitung der Tanzlinien ändern wird oder sich alsbald damit verbinden wird.

Die kleine Serie der Baumgesänge geht mir öfter durch den Kopf, als markierte sie einen neuen Anfang. Der Bezug zum Vagantenaufenthalt auf dem Gustavsburgplatz bis zur Nazizeit, rückt die Arbeit näher an die aktuellen Themen, die auch das Frankfurter Kulturamt umtreibt.