
Vielen Eidechsen im Gärtchen fehlen die Spitzen ihrer Schwänze. Seit einiger Zeit fragte ich mich, wer da wildert. Und gestern sah ich eine Maus, die das Unterholz der Birke direkt am Atelier bewohnt. Mäuse fressen Eidechsen. Deswegen werde ich sie fangen und jenseits vom Bahndamm wieder aussetzen.

Mit Mechthild, die uns gerade besucht, sprachen wir am Vormittag noch einmal über die Linien die ich im Durchgang zum Versammlungsraum in Tabo aufgenommen habe. Wir spekulierten über ihre Bedeutung im Rahmen eines Übergangs von der alten Bönreligion, mit ihren weiblichen Führungsfiguren, hin zum Buddhismus.

Meine Buchmalereien kann ich ebenfalls als Protokolle des Übergangs von einer äußeren zu einer inneren Welt lesen. Manche gegenständlichen Anklänge sind in der äußeren verankert und Nichtgegenständliches wird vom synaptischen Zusammenspiel gerne in eine figürliche Form gebracht. Dieses Vexierspiel erscheint als Vorgang des Wechsels von außen nach innen und zurück.
