
Die Arbeit an den Gitterobjekten entwickelt eine Vervielfältigungsmechanik, die sich auf die Anzahl von Arbeitsschritten auswirkt. Die ungewohnten Schritte, bei denen jede Form von Routine fehlt, führen auch zu Ergebnissen, die immer wieder korrigiert werden müssen. Die Hoffnung dabei ist, dass irgendwann der Knoten platzt, indem sich das Gestaltungselement findet, das alles zusammenführt.

Ein Krankenhausaufenthalt meiner Mutter hält mich etwas in Atem. Dazu kommen die hohen Temperaturen, die den Tagesablauf etwas verändern. Nach dem Vormittag gehe ich erst später ins Atelier, wo auch die Gärten zunehmend gewässert werden müssen.

Einziges Kontinuum sind derzeit die Buchmalereien, die sich gerade wieder etwas verändern. Die machen mir Freude, bis hin zu den digitalen Collagen. Mit einer bewegten Linie, die sich an der Komposition orientiert, schneide ich die Formate quer auf. Die zwei nach oben und unten auseinander geschobenen Teile, werden dann auf eine bestimmte vorausgegangene Collage der Reihenfolge gesetzt.
