
Im Städel sahen wir „Monets Küste. Die Entdeckung von Éretat“. Aber nicht nur Küstenbilder von Monet waren zu sehen, sondern auch solche von Courbet, Valloton und vielen Zeitgenossen. Außerdem gab’s Fotografie und Malerei bis ins frühe 20. Jahrhundert.

Es war genug Zeit da, um sich mit der Farbigkeit, den Strukturen und deren Übergängen ineinander zu beschäftigen. Die Behandlung der Wasserflächen geschah bei Monet fast naiv, mit Bogenstrichen, wie die von Kindern die Wasser zeichnen. Die Farben aber, sind ein Erlebnis. Im Nizza am Main tranken wir noch einen Aperol und verlängerten damit noch die Stimmung mancher Bilder.

Heute nahm ich den flüchtigeren Stil der Buchmalereien wieder auf. Gestern entstand er aus Zeitmangel. Heute aber kultivierte ich ihn in aller Ruhe. Anne schickte mir Fotos von alten großen Holzschnitten, die sie in Wiesenbach gefunden hat. Eine Auftragsarbeit aus den Achtzigerjahren. Erstaunliches Material!



