GEN Z

Im Fotografieforum Frankfurt besuchten wir eine Ausstellung, die die Themen und ästhetischen Ausdruckweisen der GEN Z zeigen soll. Man hat das Gefühl, dass es in erster Linie um sexuelle Identität, um sehr viel Intimität und Selbstbespiegelung geht. Die massive körperliche Egozentrik geht gleichzeitig mit großer Gefühlskälte und mangelnder Empathie einher.

Weil wir durch die Braubachstraße bummelten, kamen wir bei einem Sommergetränk auf die Idee, die Ausstellung „After Nature“ der Crespo Foundation zu besuchen. Umwelt und Technik wurde dort auf hohem technischem Niveau und eher kalt und ästhetisch perfekt behandelt.

In den Muscheln, die ich an den Stamm der Eiche gehängt habe, sammeln sich asiatische Maikäfer. Bevorzugt in kleinen Vertiefungen setzen sie sich fest und verändern ihr Aussehen, je nach Entwicklungsstadium.

Licht!

Himmelfahrt – Feiertage unterbrechen den Gang der Dinge, die Arbeit an den Objekten, Reliefs und die Besuche bei meinem Baum. Was aber immer bleibt, ist das Tagebuch, in dem ich der Handschrift bei ihrer Entstehung zuschauen kann. Und diesen Satz schreibe ich mit geschlossenen Augen – etwas schief!

Die Eisheiligen haben die Landschaft in ganz Europa unter einen kühlen Himmel gepackt. Die Gitterobjekte strich ich gestern kaltweiß und setzte ein paar weiße Weidengeflechte in die Räume, die die Dreiecke bilden. Von diesem Zustand schickte ich Barbara Neu ein Foto nach Schottland, wo sie ihren Sohn besucht, der Dokumentarfilme machen wird. Das gefällt mir!

Gestern sah ich einen schönen, toll fotografierten Film über Künstler, die sich gemeinsam mit Wissenschaftlern mit Licht beschäftigen. Ein sehr spannender Prozess mit erstaunlichen Ergebnissen. Wie beispielsweise, macht man die Ausbreitung eines Laserstrahls in einem Raum, der weniger als eine Millisekunde dafür braucht, für das menschliche Auge sichtbar?