
Pappelschnee treibt am Gärtchen vor dem Atelier durch den Sonnenschein vorbei. Im direkten Licht liegt die zweite Tanzreliefform. Ihre Nachbearbeitung stellte sich als aufwendig heraus. Das Modell ist noch fast vollständig vorhanden, wodurch sich die Frage nach einem zweiten, besseren Formenguss stellt.

Während der konzentrierten Arbeit an den Reliefs, fehlen das Zeichnen auf Transparentpapier und die anderen Experimente, die sonst nebenher stattfinden. Aber natürlich gibt es genügend Argumente, die das kontinuierliche Durchziehen eines solchen Projektes, ohne Ablenkungen, stützen.

Eva von Redecker wurde in der Kulturzeit von 3sat nach ihrem neuen Buch „Dieser Drang nach Härte“ zum Erstarken eines gegenwärtigen Faschismus befragt. Sie zeichnet mit Klarheit die Entstehung dieser Strömungen durch unbedingten Besitzanspruch nach. Das würde ich gerne lesen.
