
Ein Rückzugsort, wie ich mich gestern in ihn hineingemalt habe, kann auch die Musik sein oder das Handwerk. Für die Form, die ich gestern vom zweiten Tanzrelief gegossen habe, musste zunächst ein Rahmen gebaut werden. Mit Schraubzwingen auf der Grundplatte befestigt, grenzt er den Raum für den fließenden Gips ein. Durch die Verminderung des Wasseranteils, wurde er dickflüssiger, schloss auch Luftblasen ein und wurde früher fest. Weil der Arbeitsfluss möglichst nicht unterbrochen werden soll, ist das Ganze eine ziemlich stressige Angelegenheit.

Die Farblinien der Buchmalereien reagierten heute wieder direkt auf die Goldbergvariationen. Dabei entstand die Idee, ähnlich wie die Tanzlinie eine Musiklinie zu zeichnen, direkt auf einen Transparentpapierstreifen und sie dann zu verdichten.

Mittlerweile hängen in den Rindenfurchen der Vaganteneiche Ketten, auf die Muscheln und Steine aufgefädelt sind. Die Perlonfäden allerdings altern im Sonnenlicht schnell und reißen dann. Ist Hanf- oder Kokosschnur haltbarer? Am Nachmittag gibt es bei Maya ein Treffen der Künstler, die bei YOU&EYE beschäftigt sind. Wir wollen gemeinsam ein Kunstwerk anfertigen. Ihre Idee!
